Eisenerz

Zur Siedlung auf der Altenburg gehörte auch eine Schmiedewerkstatt. Von ihrer Ausstattung fanden sich ein Amboss, eine Feile und Eisenbarren. Ob die Werkstatt auf dem Plateau oder einem der Podien stand, ist unbekannt. Schlackereste, wie sie beim Prozess der Eisenverhüttung massenhaft zurück bleiben, wurden nicht gefunden. Woher bezog der Schmied dein Eisen zur Herstellung von Ringen, Messern, Kesselhaken usw.? Wurde das Roheisen in Barrenform importiert?

Moderne Begehungen im Umfeld der Altenburg brachten ein Erzvorkommen in der Nähe Bad Emstal-Sand zu Take, etwa 1,5 km entfernt. Das hier gefunden Brauneisenerz wurde nach eisenzeitlicher Methode verhüttet (siehe Abbildungen).
Das so gewonnen Eisen und die Schlacke konnten chemisch untersucht und mit dem Eisenfunden und –barren verglichen werden. Das Ergebnis dieser Analyse zeigte, dass der Schmied Altenburg mit großer Wahrscheinlichkeit das Erzvorkommen bei der heutigen Ortschaft Bad Emstal-Sand kannte und zu eisernen Ringen, Messern usw. verarbeitet. Die Verhüttung der Erze fand nicht auf dem Plateau statt, weil dies wahrscheinlich zu feuergefährlich war. Der Standort der Erzverhüttung ist derzeit noch unbekannt.

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