Außenwall der Altenburg

Der hier noch gut erkennbare Wall war ursprünglich eine Steinmauer, die mit Palisaden verstärkt war und mit einer Erdrampe im inneren. Vor der Wallmauer befand sich außerdem noch ein Spitzgraben.

Der Wall verläuft von dieser Stelle nördlicher Richtung und schließt das Massiv des Falkensteins mit ein. Nach Süden und Westen hin zieht er sich am Fuße der Altenburg entlang und ist auf einer Länge von ca. 2250 m zu erkennen. An der Westseite klafft eine Lücke von ca. 750 m Länge zwischen Altenburg und Falkenstein. Der fertige Wall hätte eine Gesamtfläche von 70 Hektar umschlossen. Damit wäre die Altenburg die größte befestigte Höhensiedlung der späten Eisenzeit in Hessen gewesen.

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